Den Gasgrill richtig einbrennen - das heißeste Thema zum neuen Gasgrill

Richtig Gas geben, auch im Garten

Wer jede Woche in der Betriebskantine Kompromisse machen oder sein Frühstück vor der Arbeit auf die Schnelle runterschlingen muss, will sein BBQ am Samstag umso geschmackvoller gestalten. Wochentage sind zur Ernährung da, am Wochenende wird genossen! Dazu braucht man einen bestens ausgestatteten Gasgrill. Und dieser sollte wiederum perfekt auf seine Aufgaben vorbereitet sein, bevor man die erste Grillgesellschaft damit versorgt. Denn nur ein Grill, der vor dem ersten Gebrauch ordentlich eingebrannt wurde, macht später alles so, wie sich Grillmeister mit Anspruch ihr Grillgut vorstellen. Darum wollen wir euch hier in einer Schritt-für-Schritt Anleitung die besten Tipps geben, um lange Zeit ganz viel Freude an eurem Gasgrill zu haben.

Warum man seinen Gasgrill unbedingt einbrennen sollte

Einerseits hängen vom richtigen Einbrennen der optimale Geschmack der künftigen Grillgerichte und zum Teil auch die Lebensdauer des Grill-Materials ab. Andererseits klingt das aber viel ernster, als es in Wirklichkeit ist. Denn die Inbetriebnahme ist tatsächlich kinderleicht und schon nach wenigen Minuten erledigt. Anschließend sind eventuelle Produktionsrückstände von Grillrost und Brennern verschwunden. Außerdem spielen künftig sämtliche Teile auch bei hohen Temperaturen perfekt zusammen und du kannst alles, was dir schmeckt, nicht nur aufs Grillrost legen, sondern bekommst es auch ohne Anhaften wieder runter. Dafür sorgt die beim Einbrennen entstehende sogenannte Patina, die darüber hinaus auch die Reinigung erleichtert. Gehen wir's an:

Diese Aufregung vor dem ersten Mal...

Der neue Grill steht endlich zuhause und die Lust, ein saftiges Steak aufs Rost zu werfen, steigt so stark wie die sommerlichen Temperaturen. Nun sollte man sich aber auf keinen Fall dazu hinreißen lassen, sofort loszugrillen. Denn das Einbrennen vor der ersten Nutzung findet ohne Fleisch oder sonstiges Grillgut statt. Zunächst muss man nur eine gefüllte Gasflasche und etwas hitzebeständiges Öl zur Hand haben. Zu empfehlen sind hier insbesondere raffiniertes Sonnenblumen-, Erdnuss- oder Raps-Öl. Aber auch andere Sorten können grundsätzlich verwendet werden, solange sie für hohe Temperaturen geeignet sind. Welches Öl den besten Geschmack entfaltet, ist dagegen für das Einbrennen noch nicht wichtig.

1) Grill und Rost vorbereiten

Entgegen dem oft verbreiteten Ratschlag, die gesamten Innenflächen des Gasgrills einzuölen, ist das bei NEXGRILL-Produkten nicht erforderlich. Hier genügt es, das Gusseisen des Grillrosts gründlich mit Öl zu bestreichen. Achte dabei darauf, dass es von beiden Seiten komplett mit Öl bedeckt ist. Nur so wird sich auch überall auf dem Rost beim Einbrennen die so wichtige Patina entwickeln. Falls du schon über weiteres Zubehör für dein spezielles Grill-Modell verfügst, wie zum Beispiel unser Gourmet Plus Rostsystem, kannst du damit direkt genauso verfahren. Ein separates Einbrennen für jedes Einzelteil ist nicht erforderlich. Danach wird das Grillrost wieder auf dem Grill platziert - wie beim normalen Gebrauch. Wenn nicht schon geschehen, schließt du jetzt auch die Gasflasche an.

2) Der Gasgrill und sein Besitzer - voll aufgedreht

Damit ist nun alles vorbereitet, um den Grill zu zünden. Schalte zunächst nur einen Brenner auf der kleinsten Stufe ein. Anschließend schaltest du nacheinander auch die weiteren Brenner zu. Nachdem du dich überzeugt hast, dass das Gas gleichmäßig aus allen Brennern strömt, erhöhst du nach einigen Minuten schrittweise die Temperatur, bis schließlich alle Auslässe auf höchster Stufe brennen. Lass sie für mindestens zwanzig, besser noch dreißig Minuten eingeschaltet.
Spätestens im mittleren Hitze-Bereich wirst du eine stärkere Rauch-Entwicklung feststellen. Das ist aber kein Grund zur Beunruhigung. Im Gegenteil: Es kommt dazu, weil Produktionsrückstände in Form kleinerer Partikel und die unvermeidlichen leichten Verunreinigungen durch Lagerung, Verpackung und Transport buchstäblich in Rauch aufgehen. Gleichzeitig verflüchtigt sich ein Teil des erhitzten Öls, während sich die erwünschte Patina auf dem Rost absetzt. Ab jetzt sollte nichts mehr so stark daran haften bleiben, dass es sich nicht mit ein bisschen warmem Wasser und Spülmittel leicht wieder entfernen ließe. Die gusseisernen Grillroste von NEXGRILL sind durch ihre Beschichtung ohnehin schon einfach zu reinigen und gewährleisten eine sehr gleichmäßige Hitze-Verteilung für punktgenau durchgegartes Grillgut. Eine gut eingebrannte Patina macht es dir dabei nur umso leichter.

3) Gekonnt abkühlen - den Gasgrill behutsam herunterregeln

Zum Aufheizen gehört auch das Abkühlen: Nachdem du deinen neuen Grill lang genug mit voller Kraft eingebrannt hast, solltest du ihn langsam wieder herunterregeln. Dreh dazu die Brenner für einige Minuten auf mittlere Hitze, dann wieder auf die niedrigste Stufe und schalte sie schließlich aus. Damit ist das eigentliche Einbrennen abgeschlossen.

4) Restlos grillbereit - den Grill sorgfältig reinigen

Bevor dann endlich das erste Steak auf dem Grill landet, muss er nur noch kurz von überschüssigem Öl und weiteren Rückstanden befreit werden. Insbesondere auch das Grillrost solltest du ordentlich säubern. Das kann ohne Spülmittel einfach mit trockenen Papiertüchern geschehen. Dabei solltest du Handschuhe tragen und natürlich warten, bis das gesamte Material hinreichend abgekühlt ist. Achtung: Gusseisen-Teile speichern Hitze relativ lang. Sei darum bitte vorsichtig und geh sicher, dass du dich nicht mehr verbrennen kannst!

Gasgrill einbrennen, Gasgrill freibrennen - was ist der Unterschied?

Zum Schluss noch ein kleiner Extra-Tipp: Nicht nur vor der ersten Benutzung, auch bei einem älteren Grill und schon benutzten Rost lohnt sich das sogenannte Freibrennen. Denn über längere Zeit setzen sich unbemerkt kleinere Mengen von Staub und weiteren Partikeln ab. Genau wie bei einem neuen Gasgrill kann man also mit den oben beschriebenen Schritten auch von einem Gerät, das schon länger in Gebrauch ist, Verunreinigungen zuverlässig entfernen und anschließend wieder hygienisch grillen. Das Freibrennen unterscheidet sich dabei nur insofern vom Einbrennen, als dafür vorher kein Öl aufgetragen werden muss.

Das Ende des Einbrennens ist der Anfang des Genießens

So viel Spaß es auch macht, den Gasgrill auf diese Art vorzubereiten: Nach etwa einer Stunde Einbrennen bzw. Freibrennen steht der Gartenparty nichts mehr im Weg. Was du dann noch brauchst, sind kreative Rezepte, ein paar Hinweise zur Zubereitung und manchmal auch ein bisschen neues Zubehör, damit du deine Grillkünste regelmäßig weiterentwickeln kannst. Wenn dir dieser Grill-Tipp also gefallen hat, laden wir dich herzlich ein, unsere Website öfter mal zu besuchen und uns auch auf Instagram und Facebook zu folgen. So können wir dich immer mit den neuesten Informationen versorgen, die wir für alle bereithalten, die fürs Grillen brennen!

 

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